Bernhard Schrammek © Manuela Zydor
Bernhard Schrammek
Musikalischer Salon

Bachs Große Messe

Stuttgart, Hospitalhof, Café

Dr. Henning Bey im Gespräch mit Dr. Bernhard Schrammek

Kurzbeschreibung

Johann Sebastian Bachs »große« h-Moll-Messe hat etwas von einem musikalischen Vermächtnis. Die Chorbesetzung bewegt sich von üblicher Vierstimmigkeit bis zu achtstimmiger Doppelchörigkeit; in ihrem ersten Teil finden sich prominente Soli für einzelne Orchesterinstrumente, dazu setzt sich die gesamte Messe aus Parodien (Umtextierungen) zusammen, die aus einem breiten Werkspektrum, von frühen Weimarer Jahren bis in die Leipziger Zeit, stammen. Was alles hinter Bachs Opus summum et ultimum steckt, werden wir im Gespräch mit Dr. Bernhard Schrammek herausfinden. Als gebürtiger Leipziger, Musikwissenschaftler und Moderator der Sendungen »Alte Musik« bzw. »Alte Musik spezial« im Kulturradio vom rbb ist er ein Kenner der Alte-Musik-Szene und kann über Bachs Werk wie über seine verschiedenartigsten Interpretationen einiges erzählen.

Brief description

Johann Sebastian Bach’s “great” Mass in B minor has something of a musical legacy. The choral scoring moves from the usual four-part writing to eight-part double choir; in the first section there are prominent solos for individual orchestral instruments and, as well as this, the whole Mass is a compilation of parodies (providing new texts to existing music) of works from the Weimar period to the Leipzig period. In conversation with Dr. Bernhard Schrammek we will discover what lies behind Bach’s Opus summum et ultimum. A native of Leipzig, musicologist and presenter of the radio programme “Alte Musik” on Kulturradio rbb, he is an expert on the early music scene, and is extremely well-versed on Bach’s work and interpretations.


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